Allgemeines
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Geschichtliche Nachrichten zu Justemin
Brüggemann, 1780: Justemin ein Dorf, zu welchem das eine halbe Viertelmeile von demselben
ostnordostwärts gelegene neue Vorwerk Amalienburg gehört, wo der gegenwärtige Landrat des
vereinigten Daber-, Naugard- und Dewitzschen Kreises wohnt, liegt 1 Meile von Daber
nordnordostwärts, und hat 1 Ackerwerk, 10 Vollbauern, 1 Halbbauer, 1 Cossäthen, eine in der
Heide bei der Rademschen Mühle gelegene Schmiede, 1 Schulhaus, 1 Kirchenkolonus, 18
Feuerstellen, eine zu der Daberschen Synode gehörige Kirche, die ein Filial von Jarchlin
ist, eine mit einigen Eichen vermengte Fichtenheide, Fischerei in dem Ueckeleifluß und in
einigen Teichen, und ist ein Allodialgut, welches der Landrat Johann Daniel von Reppert
besitzt, der nach dem zwischen ihm und dem Prediger zu Jarchlin geschlossenen und von dem
königlichen Konsistorium bestätigten Vergleich, die sämtlichen Pfarrcolonengebäude, welche
der Predigercolonus ehemals eigentümlich besaß, in dem Jahre 1778 nach einer gerichtlichen
Taxe kaufte, und für den in Kultur genommenen Pfarracker dem Prediger jährlich 26 Rthl. an
Pfarrackerpacht bezahlt.
Siehe Hoffelde.
Die Evangelische Kirche in
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Die Baugeschichte der Kirche