Pommersche Landesgeschichte

Pommern im 12. Jahrhundert


12. Jh.
Stettin war ein wirtschaftlicher Mittelpunkt mit Klassenunterschieden. (Bezeugt auch für Wollin, Kolberg, Pyritz) [45, S. 376ff]

1102 Herbst
Zug Boleslaws von Polen gegen Belgard [7/I, S. 57]

1102-1113
Pommern verlor die Burgen Nakel und Wissegrad an Polen. [2, S. 214]

1103
Zug Boleslaws von Polen gegen Belgard und Kolberg [45, S. 403]

1107
Zug Boleslaws von Polen gegen Kolberg [7/I, S. 57]

1108
Polnisch-pommersche Kämpfe um die Netzeburgen Czarnikau, Usch, Nakel [45, S. 403 ]
Erster Aufruf zum Kreuzzug gegen die Slawen blieb erfolglos 7I/56 auch [47, S. 90 ]

1109 Aug.10
Schlacht bei Nakel; Sieg des Polenherzogs über Pommern [7/I, S. 57]

1111
Kriegszug der Ranen nach Lübeck [22, S. 8]

1111 Aug.1
Niederlage der Ranen durch den Sieg des Obodritenfürsten Heinrich. [7/I, S. 56]

1113
endgültige Eroberung von Nakel durch Polen [45, S. 403f]

1113/14
In Wolgast wurde eine Burg erwähnt. [65]
Obodritenfürst Heinrich, der das Gebiet der Circipaner von Lothar von Supplinburg erhalten hatte, unternahm einen Kriegszug nach Rügen. [43, S. 48]

1114
Wendenfeldzug Lothars von Supplinburg: Slawenfürst Dumar (Fürst der Kessiner) und sein Sohn wurden zum Ergeben gezwungen. Der Rügenfürst mußte Geiseln stellen, Tribut zahlen und Treue schwören. [47, S. 91]
Zerstörung Rhetras [43, S. 58]

1115-1119
Eroberung von Weichselpommern durch Boleslaw Schiefmund von Polen [2, S. 214]

1119 - 1121/22
Boleslaw Schiefmund von Polen unterwarf Westpommern mit der Odermündung.Bewohner wurden nach Polen deportiert. Das westpommersche Fürstengeschlecht wurde nicht liquidiert. [2, S. 214f]

1121 oder 1122
Bischof Berhard aus Spanien versuchte Pommern zu missionieren. (Versuch gescheitert) [7/I, S. 60]

1123/24 Winter
Obodritenfürst Heinrich drang über das Eis nach Rügen und unterwarf die Bewohner. (Tribute) [7/I, S. 56], [47, S. 92]

1123
Gründung des Bistums Leslau (Wloclawek). Ihm wurden pomoranische Siedlungsgebiete entlang der Weichsel bis zur Brahe und Leba zugewiesen. [2, S. 263]

1124 Mai
Otto von Bamberg brach auf Bitte des polnischen Herzogs Boleslaw zu seiner Missionsreise nach Pommern auf.
Rückkehr in Bamberg: 29.3.25 [2, S. 216]

1124
An der Stelle der späteren Peter-Paul-Kirche in Stettin weihte Otto von Bamberg eine kleine romanische Holzkirche ein. [9/3.T.1, S. 23]

1124/25
1. Reise Ottos v. Bamberg nach Pommern:
1124: Einreise über Zantoch
5.od.6. Juni: 1.Taufe in Pommern
8.Juni:Ankunft in Pyritz
18./19.Juni: 1.Taufe in Pyritz
24.Juni:Ankunft in Cammin
bis Ende Sept. Aufenthalt
Ende Sept.8 Tage in und vor Wollin
1.Hälfte Okt.: in Stettin
25.10.: Taufe der Söhne Domizlaws
Mitte Dez.: Gartz,Lebbin, Rückkehr nach Stettin und 2.Aufenthalt in Wollin

1125
Ende Jan., Anf. Feb.: 2.Besuch in Cammin, Cloden, Kolberg u. Belgard
11.2.: am nördlichen Eingang der Grenzwildnis
15.2.(frühestens): Usch Küddowmündung weiter nach Gnesen (alle Daten +/-14 Tage) 66 auch [2, S. 217f]

ab 1125
Pommernherzog Wartislaw I. drang erfolgreich ins Lutizenland westlich der Oder bis über die Peene vor. [2, S. 220] Anm. 32

1128 Apr.19
Aufbruch Ottos von Bamberg zur zweiten Pommernmission.
Ankunft in Demmin, weiter nach Usedom (Adelsversammlung),
Taufe, Zerstörung heidnischer Tempel in Gützkow und Wolgast.
Reise zum Polenherzog: Vermittlung im Streit Pommern-Polen.
Missionierung im Raum Stettin / Cammin. Deutscher König fordert sofortige Rückkehr Ottos,
Abbruch Nov. 1128 [2, S. 222f]

1129 oder 1130
König Niels von Dänemark eroberte Usedom und Julin. [7/I, S. 73]

1133
Papst Innocenz II.billigt dem Magdeburger Erzbistum die Kirchenhoheit über die gesamte polnische Kirche zu.In der Urkunde wurden die Gebiete "Stetin"und "Pomerana" erwähnt. [2, S. 273]

1134 Apr.
Albrecht von Ballenstedt wurde mit der Nordmark belehnt. [7/I, S. 75]

1134
Der dänische König leistete gegenüber dem Kaiser den Lehnseid in Halberstadt. [7/I, S. 73]

1135
Herzog Ratibor, Bruder Wartislaws,führte einen Plünderungszug der Pommern gegen die Stadt Konghella. [7/I, S. 73]

1135 Aug.
Herzog Boleslaw von Polen erhielt Pommern und Rügen auf dem Reichstag in Merseburg als Lehn vom deutschen Kaiser Lothar. Er mußte 12 Jahre Tribut zahlen. [7/I, S. 72]; [22, S. 14]; [43, S. 59]; [2, S. 276]

1136
Dänenkönig Erich Emun griff Rügen an und belagerte die Festung Arkona. (Übergabe, später Abzug). [7/I, S. 73]
Otto von Bamberg konnte dem Bistum Bamberg von Kaiser Lothar den ganzen pommerschen Missionsraum überschreiben zu lassen. (Von Erzbischof Konrad v. Magdeburg gebilligt) [2, S. 275]

1139
Tod Ottos von Bamberg [2, S. 276]

1140 Okt. 14
Papst richtete das pommersche Bistum in Wollin ein. (St. Adalbertskirche) Bischof Adalbert wurde in Rom geweiht. Die Stellung des Bischofs genüber den Erzbischöfen von Magdeburg und Gnesen sowie gegenüber den pommerschen Herzögen blieb unklar. [2, S. 277]
Keine Grenzbeschreibung, Umfang etwa: Landschaft um Demmin, Tribsees, Gützkow, Wolgast, Groswin, Ziethen, Stettin, Pyritz, Usedom, Wollin, Cammin, Stargard, Kolberg [3, S. 7]

1147
Wendenkreuzzug: Bernhard von Clairvaux rief zum Kreuzzug gegen die Wenden auf. Das Heer sammelte sich bei Magdeburg. Leiter: Bischof Anselm von Havelberg. Aufbruch ca. 1.8., angeblich 40000 Mann ins Obodritenland und 60 000 Mann gegen die Lutizen. Vor Demmin teilte sich das Heer. Ein Teil zog nach Stettin. Verhandlungen mit Herzog Ratibor und Rückkehr. [47, S. 107ff] Teilnehmer war auch Mieszko, der Alte von Polen. [45, S. 405]

1148
Auf einer Zusammenkunft sächsischer Fürsten in Havelberg beschwor der Pommernherzog Ratibor I seinen christlichen Glauben und versprach, die christliche Religion immer zu verteidigen und zu propagieren. [2, S. 348]

von 1153 - ca. 1208
Titel des Kamminer Bischofs: Pomeranorum episcopus, ab 1208: Caminensis episcopus [2, S. 298] Anm. 157

1153 Mai 3
Das Benedektinerkloster Stolpe an der Peene wurde gegründet. Mönche kamen aus Bergen bei Magdeburg [62, S. 149]

1155
Gründung des Prämonstratenserklosters Grobe bei Usedom (Ursprünglich in Pudagla) [62, S. 151]

1157
Feldzug Friedrichs I und Albrechts d.Bär gegen Polen; Pommern auf polnischer Seite [45, S. 405]

1159 Sommer
1. Wendenzug Waldemars I von Dänemark nach Hiddensee/Barth [40]

1159 Herbst
Zug Waldemars nach Arkona [40, S. 53]

1160 August
3.Kriegszug Waldemars I von Dänemark gegen Pommern; Die Ranen leisteten Flottenhilfe. Der Zug wurde gemeinsam mit Heinrich dem Löwen durchgeführt. [34, S. 45] und [40, S. 53]
Erzbischof Wichmann von Magdeburg erlangte vom Stauferpapst Victor IV. die Unterstellung Pommerns als Suffraganbistum. An- sprüche konnten nicht praktisch durchgesetzt werden. [2, S. 350]

1162 Frühjahr
4.Wendenzug Waldemars I. von Dänemark. Der Zug ging gegen Wolgast und endete mit der Niederlage der Pommern. (Stellung von Geiseln) [40, S. 53] auch [22, S. 18]

1163 Anfang
Heinrich der Löwe unterwarf die Kessiner und Circipaner sowie die Landschaft Wolgast. Er verwüstete Rügen. [22, S. 18]

1163
Die Ranen huldigten Heinrich dem Löwen bei der Weihe des Lübecker Domes. [22, S. 18]

1164
Der pommersche Herzog Kasimir erkannte für seine westlichen Landesteile die Lehnshoheit Heinrichs des Löwen an. Er erhielt dafür einen Teil der Länder um Wolgast. [45, S. 404]

1164
Eine dänische Gesandtschaft unter Leitung Bischof Absalons bat die Ranen in Arkona um Flot tenhilfe gegen die Obodriten und die Pomoranen. [34, S. 45]

1164
Heinrich der Löwe zerstörte Demmin. [13, S. 242]

1164 Juli Anf.
Slawenaufstand; Gemeinsamer sächsisch/dänischer Zug gegen die Wenden vereinbart. Heinrich d. Löwe: Schlacht bei Verchen. Demmin und Gützkow erobert. [22, S. 18]
5. Wendenzug [40, S. 53]

1164
Heinrich der Löwen und Waldemar von Dänemark verhandelten beim Kloster Stolpe.Pommern baten um Frieden. Heinrich erkannte dänische Oberhoheit über Wolgast an. [7/I, S. 81]

1164 Herbst
6. Wendenzug Waldemars v. Dänemark verheerte die Küste Rügens. [40, S. 53]

1165 April- Mai
7. Wendenzug Waldemars v. Dänemark (Arkona, Zudar, Garz) [40, S. 82]

1165
Pommernherzöge Bogislaw u. Kasimir riefen Heinrich den Löwen um Hilfe an, als die Dänen pommersches Gebiet (bes.Tribsees) verheerten. Vorwurf der Dänen: Seeraub, [7/I, S. 82]

1165 Herbst
8. Wendenzug Waldemars I. von Dänemark (Arkona, Jasmund, Mönchgut) [40, S. 82]

1166
Heinrich der Löwe und Waldemar I von Dänemark verständigten sich über einen Kriegszug nach Rügen. [34, S. 46]

1166 März/Apr.
9.Wendenzug Waldemars von Dänemark gegen Tribsees. [40, S. 82]

1166 Mai
10. Wendenzug Waldemars I. von Dänemark gegen Wolgast und Ostrozne (Wusterhusen?) [40, S. 82]

1166 Juni/Juli
Heinrich der Löwe beschwerte sich beim Dänenkönig Waldemar, daß dieser seinen Lehnsmann Bogislaw I. von Pommern angegriffen habe. [7/I, S. 82]

1166 Sept./Okt.
11.Wendenzug Waldemars I. von Dänemark nach Demmin,Wolgast, Usedom [40, S. 82]

1168 Juni
Die Dänen eroberten Arkona. (12. Wendenzug Waldemars) [40, S. 82]

1169
Vertrag Waldemars von Dänemark mit Kaiser Friedrich I.: Für die Lehnshuldigung gab der Kaiser Waldemar freie Hand in Pommern. [45, S. 405]

1170
Herzog Kasimir v.Demmin überließ dem Domkapitel Havelberg das Gebiet um Broda beim Tollensesee für die Gründung eines Klosters. [3, S. 11]

1170 Herbst
13.Wendenzug Waldemars von Dänemark (gegen Wollin, Kammin) [40, S. 82]

1171
Vergleich Waldemars von Dänemark mit Heinrich dem Löwen:Beute und Tribute teilen,Rügen teilen. [7/I, S. 84]

1171
Gründung des Cistercienserklosters Dargun [62, S. 157]

1171 Mai
14.Wendenzug Waldemars von Dänemark (gegen Tribsees) [40, S. 82]

1173
15.Wendenzug Waldemars von Dänemark (gegen Gorgasia, Wollin, Cammin, Usedom, Stettin) [40, S. 101]

1173
Polen unterstützte Bogislaw I. von Pommmern bei der Belagerung Stettins durch Dänenkönig Waldemar. [45, S. 405 ]

1173
Unter den Besitzungen des Klosters Kolbatz wurde eine "villa Teutonicorum" (Dorf der Deutschen) genannt. [60, S. 290]

1174
Vergebliche Rüstung der Dänen zu einem Kriegszug; Zweijähriger Friedensschluß mit den Wenden [40, S. 101]

1174 Febr.2
Gründung des Cistercienserklosters Kolbatz [62, S. 160]

ab 1174
Es begannen Aufzeichnungen über Pommern in den Kolbatzer Analen. Sie enden 1568. [5, S. 6]

1174
Herzog Kasimir I von Pommern gestattete dem Kloster Dargun, Deutsche, Dänen und Slawen in seinen Gütern anzusiedeln. [60, S. 19]

um 1175
Bischofssitz von Wollin nach Cammin verlegt. [2, S. 283]

um 1176
Gründung des Prämonstratenserklosters Belbuck bei Teptow/Rega. [62, S. 152]

1176 Aug.15
Erste Erwähnung des Kamminer Domes. [62, S. 62]

zwischen 1176 und 1180
Herzog Kasimir I.erteilte der Kamminer Kirche das Recht der freien Bischofs und Prälatenwahl und verlieh für den Kamminer Dombezirk und für alle anderen erworbenen und zu erwerbenden Besitzungen fiskalische und gerichtliche Immunität. [2, S. 287]

1177
Bogislaw I. nahm an einem Konzil Mieczyslaws II. in Gnesen teil (PUB I 47) [13, S. 282]

1177
Heirat Bogislaws I. mit Anastasia von Polen (Tochter Mieszkos d. Alten) [45, S. 406]

1177 Juni
Waldemar v. Dänemark forderte Heinrich den Löwen zu einer Strafexpedition gegen die Slawen auf. Heinrich belagerte mit Otto von Brandenburg 10 Wochen lang vergeblich Demmin. [22, S. 21]
16.Wendenzug Waldemars von Dänemark gemeinsam mit Heinrich dem Löwen (Wolgast, Groswin, Demmin) [40, S. 101 ]
Otto war nicht beteiligt,er war in Italien und hat am 21.7. den Frieden von Venedig beschworen. [43, S. 55]

1178 Frühj. Anfang
17.Wendenzug Waldemars von Dänemark (gegen Ostrozno) [40, S. 101]

1179
Einfall der Slawen (u.a.Pommern) ins Magdeburgische [13, S. 256]

1179/80
Pommern leistete Heinrich dem Löwen während des "Fürsten aufstandes" Heerfolge. [43, S. 62]

1180
Einfall der Slawen in die Lausitz. Kasimir von Demmin starb in einer Schlacht mit Otto I. von Brandenburg [13, S. 261] Kasimir war Gefolgsmann Heinrichs d. Löwen [43, S. 55] Labuda: Bogislaw nahm ebenfalls daran teil. Beweis: v. Borke als Gefolgsmann Bogislaws als am Kriegszug beteiligt nachgewiesen. [45, S. 406]
Synode in Gnesen. Bischof Konrad von Cammin nahm daran teil. [13, S. 282]

1181
Bestätigung Bogislaws I. als Pommernherzog durch Kaiser Friedrich I. in Lübeck [12, S. 15] Die Frage,ob B.Reichsfürst geworden war, wird unterschiedlich beantwortet. (12 und 7 verneinen) Labuda: Kasimir und Bogislaw waren mit anderen wendischen Fürsten in die Lausitz eingefallen.Kasimir war gefallen. Bogislaw I. huldigte dem Kaiser, um Vergebung zu erhalten. Da er auch Tribute zahlen mußte, war er nicht Reichsfürst. [45, S. 406]

1182
Erwähnung einer "villa iohannis" beim Kloster Stolpe PUB I 94 zit.98

1182
Bogislaw I. nannte sich: "Pomeranorum et liuticiorum dux" PUB I Nr.91 und 102 [13, S. 268 ]
Bogislaw I. übereignete dem Kloster Michelsberg bei Bamberg aus jedem Krug seines Landes einen bzw. 1/2 Stein Wachs für das Grab Ottos von Bamberg. (bis ca 1208 durchgeführt) [57, S. 22 ]

1184 Frühj.
Der Kaiser beauftragte Bogislaw I. von Pommern gegen den dänischen Lehnsmann Jaromir I von Rügen zu ziehen, da Dänenkönig Kanut (Sohn Waldemars) sich weigerte, den Lehnseid zu leisten. Seeschlacht im Greifswalder Bodden. Niederlage der Pommern [7/I, S. 90]
18.Wendenzug Dänemarks [40, S. 101]

1184 Sommer
Dänen griffen erfolglos Wolgast und Usedom an. Das Land wurde verwüstet und Wollin zerstört. [7/I, S. 90]
(19.Wendenzug der Dänen) nach dem 22.9. 20.Wendenzug der Dänen gegen Tribsees [40, S. 101 ]

1185
Bogislaw I. wurde Lehnsmann des Dänenkönigs Knut VI.. [11, S. 13]

Apr./Mai
21. Wendenzug der Dänen nach Wolgast Groswin, Cammin. Bogislaw I. erkannte dänische Oberhoheit an. [40, S. 101]

1187
Das Herzogtum Pommern wurde in zwei Herrschaftsbereiche geteilt. (Nach dem Tod Bogislaws I.) [11, S. 13 ]
In Stettin wurde "multus populus Teutonicorum" (zahlreiches Volk der Deutschen) erwähnt. [60, S. 291]
Der Bamberger Bürger Beringer gründete in Stettin die Jakobikirche. (ecclesia Teutonicorum) [57, S. 21] Wehrmann:1180 gestiftet 1187 eingeweiht. 60

1188
Papst Clemens III. erwähnte die kirchenrechtliche Exemtion des Kamminer Bistums [2, S. 279]

1189
22.Wendenzug der Dänen gegen Stettin [40, S. 101]

1192
In der Bistumsliste des Papstes stand Cammin am Schluß der polnischen Bistümer. Petersohn bezeichnet Eintragungen als ungenau. [2, S. 415]

1193
Gründung des Cistercienserklosters Bergen Rügen [62, S. 161] Klosterkirche Bergen erstmalig erwähnt 91/2.T/23

1198/99
Markgraf Otto II. von Brandenburg plünderte die Landschaft Tribsees (23.Wendenzug Dänemarks) [40, S. 101] Er unterwarf mecklenburgisches Gebiet und kämpfte mit dem Dänenkönig an der Warnow. Der Krieg zog sich an der Peene entlang. Demmin wurde zerstört und Jaromar v.Rügen angegriffen. [7/I, S. 91]

1199
Kloster Eldena bei Greifswald gegründet. Ursprünglicher Name: Hilda


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