Kirchenbuchduplikate


Dies ist noch eine Rohfassung!

Geschichte: Mit der Einführung des Allgemeinen Landrechts (ALR) für die preußischen Staaten im Jahre 1794 wurde auch für Hinterpommern die Anlegung von Kirchenbuchduplikaten verordnet.

Im ALR wurden folgende Bestimmungen erlassen:

Sec. 501.
Der Küster muß ein Duplicat des Kirchenbuchs halten, und darin die von dem Pfarrer eingetragenen Vermerke getreulich abschreiben.
Sec. 502.
Am Ende eines jeden Jahres muß der Pfarrer dies Duplicat mit seinem Kirchenbuche vergleichen, und die befundene Richtigkeit darunter bezeugen.
Sec. 503.
Sodann muß dieses Duplicat bey den Gerichten des Orts verwahrlich niedergelegt werden.
Lagerorte: Eine große Anzahl von Kirchenbuchduplikaten befinden sich in den folgenden Archiven:
Vorpommersches Landesarchiv Greifswald
Kirchenbuchduplikate der Amtsgerichte Anklam, Demmin, Dramburg, Gartz/Oder, Greifenberg, Naugard, Neustettin, Pasewalk, Stargard, Treptow/Rega, Wolgast, Wollin und Ueckermünde [1]
Staatsarchiv Stettin
Kirchenbuchduplikate der Amtsgerichte Bütow, Greifenberg, Greifenhagen, Jastrow, Labes, Naugard, Neustettin, Nörenberg, Polzin, Regenwalde, Stargard [1]
Landeskirchliches Archiv
Kirchenbuchduplikate der Amtsgerichte Anklam, Greifswald, Loitz, Wolgast [1]
Staatsarchiv Köslin


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