Hinweise f.d. Familienforschung in Pommern
Suche nach einzelnen pomm. Personen
Dies ist noch eine Rohfassung!
Wenn man nach einzelnen Personen sucht, gibt es nach meinem bisherigen Wissen
die folgenden Möglichkeiten.
- Telefonbücher: Wenn die gesuchte Person noch lebt, einen
eigenen Haushalt hat und keinen Namen hat, den 100 andere Leute auch haben,
kann man am besten das Telefonbuch benutzen. Dabei bieten sich die Online-
Telefonbücher mit ihren Suchmöglichkeiten gerade zu an.
Es gibt ein Telefonbuch von der
Deutschen Telekom, das wohl am genauesten von allen ist. Ein weiteres,
einfacher zu bedienendes, Telefonbuch ist das von
Teleinfo.
- Heimatkarteien: Die einzelnen
Heimatkreisvereine unterhalten häufig eine Kartei, in der sie die
Namen und den Verbleib der ehemaligen Einwohner der hinterpommerschen
Kreise verzeichnen. Wenn man dort nach Verwandten anfragt, bekommt man in
der Regel Auskunft daraus. Ein zunehmender Hemmschuh dabei ist das
Datenschutzgesetz.
- Heimatortskartei: Die Heimatsortskartei von Nordosteuropa ist
praktisch ein Einwohnermeldeamt für die ehemaligen Einwohner
dieser Gebiete. Wenn man den Wohnort (und bei großen Orten auch die
Straße und Nr.) der gesuchten Person für den 1. September 1939
kennt, besteht eine gute Chance, daß man von dort Auskunft bekommt.
Es muß sich natürlich auch um Verwandte handeln.
Die Adresse für die Abteilung Pommern lautet:
Heimatortskartei Nordosteuropa/Abt. Pommern
Vorwerker Straße 103
D-23554 LÜBECK
Tel. 04 51/ 40 87 3 -0
Fax 04 51/ 40 87 3 -25
- Kirchlicher Suchdienst: - siehe Heimatortskarteien
- Suchdienst des DRK: Der Suchdienst forscht nach Vermißten
und Verschollenen während Konflikten. Man kann dort also u.a.
Informationen über Wehrmachtsvermißte oder Verschollene
während des 2. Weltkrieges bekommen.
Die Adresse des Suchdienstes München lautet:
Suchdienst München
Chiemgaustraße 109
D-81549 MÜNCHEN
Tel. 0 89/ 68 07 73 -0
Fax 0 89/ 68 07 45 92
- Einwohnermeldeämter: Wenn man den vormaligen Wohnort einer
Person kennt, kann man auch das zuständige Einwohnermeldeamt um eine
Auskunft über den Verbleib der Person befragen.
Wenn einem diese Körperschaften oder Datenbanken nicht weiter helfen
können, bleibt einem nur noch über andere Personen Informationen
über den Gesuchten zu finden. Man kann also versuchen über andere
Heimatvertriebene an Informationen zu kommen, oder man inseriert eine
Suchanfrage.
Als Publikandum für eine Anzeige bieten sich u.a. die
Pommersche Zeitung
in Lübeck oder die einzelnen
heimatgeschichtlichen Zeitschriften der Heimatkreise an.
Zurück zu "Hinweise für die Familienforschung"
© 1997-99 by Gunthard Stübs;
Impressum